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liebe Leser*innen, liebe FIAN-Interessierte,

seit 2012 haben staatliche Entwicklungsbanken rund 200 Millionen US-Dollar für ein Palmölunternehmen in der Republik Kongo bereitgestellt. Allein die deutsche Entwicklungsbank DEG hat einer Tochtergesellschaft des kanadischen Unternehmens Feronia über 16 Millionen US-Dollar gewährt. Vor Ort schwelende Konflikte waren zu diesem Zeitpunkt lange bekannt – ebenso wie der Vorwurf, dass das in Kolonialzeiten beanspruchte Land niemals rechtmäßig erworben wurde. FIAN liegen Berichte von Verhaftungen, Gewalt und mindestens einem Toten vor. Dennoch weitet das Unternehmen seine Plantagen aus.

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„Die Entwicklungsgelder haben mehr Unglück als Entwicklung in die Gemeinden gebracht. Wir erleben die Fortsetzung der Kolonialisierung im Zeitalter der Demokratie“, so Jean-François Mombia Atuku, Direktor der kongolesischen Organisation RIAO-RDC.
Unterstützen Sie jetzt FIAN, damit Betroffene gehört werden.

Während die Plantagen weiter wachsen und viel Geld in Managergehälter und Beraterhonorare fließt, berichtet die lokale Bevölkerung von miserablen Arbeitsbedingungen. Die Gemeinden fordern Zugang zu ihrem angestammten Land, um ihre eigene Palmölproduktion zu betreiben.

„Wir kritisieren an der DEG – wie an allen westlichen Entwicklungsbanken – dass weiter investiert wird, während die Menschen leiden und die Menschenrechte nicht eingehalten werden“, so Mombia Atuku.
FIAN hat daher eine Beschwerde von neun Gemeinden bei der DEG unterstützt, in der sie die Rückgabe von Land fordern. Wir helfen den Betroffenen vor Ort durch die Übernahme von Anwaltskosten und Rechtsberatung zu den Landrechten der Gemeinden.

Der Druck auf die DEG muss erhöht werden, auch hier in Deutschland. Die Expansion industrieller Monokulturen mit Hilfe deutscher Entwicklungshilfe kritisieren wir scharf. Eine Plantagenwirtschaft, die auf der Aneignung von Gemeindeland beruht und Dorfbewohner*innen mit Kurzzeitverträgen ausbeutet, muss gestoppt werden!

Spenden Sie für FIAN, damit Entwicklungshilfe Menschenrechte schützt!

Wir bitten Sie, uns mit einer Spende den Rücken zu stärken. Nur so können wir Solidarität mit den Betroffenen im Kongo leisten.
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Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung,

Roman Herre, Agrarreferent FIAN Deutschland

FIAN
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• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
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• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, ehem. Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

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Verantwortlich für das Internetangebot: Philipp Mimkes

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